Das Ehepaar Ludwig und Anna Hermann pachteten nach ihrer Hochzeit im Jahre 1922 den Gemeindegasthof "Zum Türkentor". In diesem Haus wurden ihre Kinder geboren. 1931 verließ die Familie Hermann Purbach und baute sich in Wien eine neue Existenz auf, Purbach blieb ihre Heimat, was auch mit dem Kauf des Anwesens bekräftigt wurde.
Das traditionelle Gasthaus wurde 1947 abgerissen und 1949 wiedereröffnet. Von 1962 bis 1970 führte die Familie den Gasthof selbst.
Von der Familie wurde der Gasthof wiederholt verpachtet und 2007 mit Freuden an Mag. Franz Foltin weitergegeben, der mit gehobener kreativer Küche und international prämierten Weinen die Gasthofkultur wieder aufleben lässt.
Ludwig Hermann ist über die Purbacher Grenzen hinaus noch vielen bekannt mit seinem Spruch: "Mama, da Kaffee is heit scho wieda vü z'haß".
Den Hintergrund dafür erfährt man am besten bei einem Glas Wein mit älteren Orstbewohnern im Gasthof zum Türkentor.